Skip to main content

Die Mittelsteinzeit, auch Mesolithikum genannt, ist nicht eindeutig und aus sich selbst heraus definiert. Man kann sie mit Ende der Altsteinzeit beginnen lassen (also etwa ab 8.000 v. Chr.) und als Endpunkt den Beginn der Jungsteinzeit ansetzen. Diese beginnt aber in verschiedenen Weltgegenden zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten. So findet man in der Levante nur eine sehr kurze Übergangszeit bis etwa 6.000 v. Chr., die hier auch nicht Mesolithikum, sondern Epipaläolithikum genannt wird. Im nacheiszeitlichen Mitteleuropa dagegen dauerte diese Phase bis etwa 4.500 v. Chr. Die Zeit ist vom Zurückweichen des Eises der letzten Eiszeit und der damit verbundenen Erwärmung des Klimas und einer entsprechenden Änderung der Flora und Fauna geprägt. Kennzeichnend für diese Epoche sind Kleingeräte aus Feuerstein (Mikrolithen), die als Teil komplexerer Werkzeuge (z. B. Sägen) verwendet wurden. Die Sesshaftigkeit nahm weiter zu. Anhand der wechselnden verschiedenen Mikrolithentypen können eine Reihe einzelner Kulturen und Gruppen definiert werden, die in der jüngeren Altsteinzeit einsetzende Differenzierung nimmt weiter zu. Eine frühe Nordeuropäische Kultur war die Maglemose-Kultur, eine andere bekannte Kultur war in der Spätphase z. B. die Ertebölle-Kultur. In der Übergangszeit finden sich erste Hinweise auf eine Neolithisierung: Intentioneller Anbau von Pflanzen, vereinzelte Tierhaltungen und erste Keramik.

Mittelsteinzeit - Faustkeil

Mittelsteinzeit – Faustkeil


Der Artikel der Altsteinzeit stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels zu editieren. Die Texte von Wikipedia und dieses Artikels stehen unter der GNU Free Documentation License.